Wenn wir an einen Hexenschuss denken, dann stellen wir uns einen Menschen vor, der sich in gebeugter Haltung an den unteren Rückenbereich greift und dasteht, als hätte ihn der Blitz getroffen. Die Hexe hat ihren Pfeil auf ihn geschossen, wie man im Volksmund so schön sagt. Plötzlich und unerwartet tritt der Hexenschuss meistens auf, eine Bewegungsunfähigkeit der betroffenen Stelle oder aber eines ganzen Körperbereichs ist dann oft die Folge.
Ein Hexenschuss kann viele Ursachen haben, er bezieht sich keineswegs nur auf den unteren Lendenwirbelbereich, sondern strahlt mitunter über den ganzen Rücken hinaus. Das kommt immer darauf an, welche Nerven und Wirbel betroffen sind. Bandscheibenvorfälle können einen Hexenschuss auslösen, aber auch jeder andere Druck irritiert die Wirbel und Nerven und begünstigt einen Hexenschuss. Da der Betroffene meistens von diesen Schmerzen aus heiterem Himmel überrascht wird und sich dann nicht mehr vom Fleck bewegen kann, ist der sofortige Arztbesuch angeraten.
Einem Hexenschuss vorbeugen kann jeder in gewisser Weise, einen hundertprozentigen Schutz gibt es aber nicht. Denn es kommt auf viele Faktoren an. Die Rückenschule und ein stabiler Haltungsapparat, der durch Bewegung geschult und trainiert wird, sind auf jeden Fall gute Ansätze, damit einen die Hexe mit ihrem bösen Schuss verschont. Viele, weitergehende Informationen zum Hexenschuss, den Symptomen, Ursachen, Behandlung und Vorbeugung finden sich auch unter http://rueckenschmerzenhilfe.com.
Der Hexenschuss ist keine Frage des Alters, er kann junge Menschen ebenso treffen, wie Senioren. Deshalb sind auch die typischen Klischees, die den Hexenschuss nur mit älteren Menschen in Verbindung bringen, heute überholt.
