In der Schönheitschirurgie wird durch eine Nasenkorrektur, die Nase neu modelliert. Viele Patienten sind mit der Form, Symmetrie oder den Konturen ihrer Nase unzufrieden. Insbesondere der sogenannte „Nasenbuckel“ bildet den häufigsten Störfaktor, das den meisten die größte Sorge bereitet. Der chirurgischer Eingriff kann hier oft Abhilfe schaffen und den Betroffenen neuen Selbstbewusstsein schenken. Doch nicht jeder ist für so eine Operation geeignet.
Die Notwendigkeit einer Nasenoperation
In den meisten Fällen erfolgt solch ein Eingriff aus ästhetischen Gründen, medizinische Notwendigkeit besteht hierbei nicht. Doch es gibt Fälle, in denen die Nasenkorrektur wegen unvorhergesehenen Ursachen, wie etwa Entstellung der Nase durch einen Unfall, aber auch aus medizinischer Sicht, sowie Nasenatmungs-Störung notwendig wird. Wie jede Operation birgt auch diese Risiken in sich, über die es eine umfassende Klärung bedarf.
Umfassende Informationen einholen
Mit einer Operation verändert sich nicht nur ein Teil unseres Körpers, sondern auch die Psyche muss darauf vorbereitet werden. Dazu gehört eine umfassende Aufklärung über die Risiken aber auch die Veränderungen nach der Operation. Denn die Vorstellungen und Wünsche eines Patienten sind meist mit der Realisierung nicht kompatibel. Nicht zuletzt sollte auch eine Onlinerecherche mit Erfahrungsberichten der anderen Betroffenen in Betracht gezogen werden. Diese helfen meist sich entweder im Vorhaben zu festigen, oder aber auch dieses zu verwerfen.
Beratungsgespräch vereinbaren
Vor jedem chirurgischen Eingriff ist eine persönliche Beratung unvermeidbar. Denn im Gegensatz zu der Flut an Informationen aus dem Internet, kann hier der zuständige Arzt alle Ihre Fragen beantworten und gegebenenfalls Ihre Zweifel aus dem Weg räumen. Anhand der Vorher- Nachher-Bildern können sie das mögliche Resultat begutachten. Dies ist besonders dann wichtig, falls zu unrealistische Erwartungen bezüglich der Operation gestellt werden. Hinzu kommt auch die körperliche Untersuchung sowie eine Abklärung Ihrer Krankengeschichte. Je umfassender die Aufklärung, desto realistischer sind die Erwartungen und umso größer ist die Freude an der neuen Nase.
Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?
Sofern die Gründe für einen chirurgischen Eingriff ästhetischer Natur sind, gehört die Operation nicht zu Regelleistung der gesetzlichen Krankenkasse. Bei einer Korrektur, die aus medizinischen Sicht erforderlich ist, da erhebliche Störung der Nasenatmung vorliegt, oder aber auch durch einen Unfall die Notwendigkeit einer Korrektur unvermeidbar ist, so übernehmen die gesetzliche Krankenkassen die kosten einer Operation. Prinzipiell müssen die Kosten einer Korrektur selbstständig getragen werden. Die Aufwendungen einer solchen Operation liegen bei etwa drei Tausend Euro. Hinzu kommen die Gebühren für Anästhesie und weitere Ausgaben für einen Klinikaufenthalt. So ist eine Beratung bei der Krankenkasse empfehlenswert.
