Allergie-Symptome unter die Lupe genommen

Allergie-Symptome unter die Lupe genommen

Die Pollen-Allergie-Saison dauert – je nach Jahrestemperatur und Pollenart – von Januar bis Oktober eines Jahres. Allergien können von heute auf morgen auftreten. Sie können in weniger häufigen Fällen wieder ganz verschwinden. Oft verstärken sich die Reizzustände im Laufe der Jahre.

Pollen-Allergien zeigen keine Konstanz

Sie sind in ihrer Auswirkung in jedem Jahr von verschiedenen Umständen abhängig. So kann es sein, dass Allergiker in einem Jahr extrem stark reagieren, während sie im darauf folgenden Jahr nur geringe oder sogar keine allergischen Reaktionen zeigen. Fällt die Pollenstreuung – abhängig von Tages- und Nacht-Temperaturen und Regenfällen – besonders stark aus, wie es in diesem Jahr bei der Birke der Fall war, reagieren Allergiker in der Regel schlimmer als in anderen Jahren. Der Birkenpollen bildete beispielsweise dieses Jahr teppichartige Ansammlungen auf sich im Freien befindlichen Gegenständen, in Häuserecken und an Straßenrändern. Dies war ein eindeutiges Signal für eine extrem starke Pollenstreuung.

Pollen-Allergiker können durch das gleiche Allergen hervorgerufen unterschiedliche Allergie-Symptome

zeigen Sehr häufig äußern sich die verschiedenen Symptome gleich denen einer Erkältung. Durch Austrocknung der Schleimhäute können sich innerhalb von Stunden gereizte Bereiche entzünden. Oft wissen die Betroffenen nicht, dass ihre Krankheitserscheinungen einer Allergie zugrunde liegen sondern glauben, an einer Nasen- oder Hals-Entzündung, Angina oder Bronchitis erkrankt zu sein. Bei Nasenjucken, Niesen, Augenbrennen, Hustenreiz oder asthmatischen Problemen wird häufiger sofort auf Heuschnupfen geschlossen. Viele Heuschnupfen-Allergiker können ihre Symptome nicht oder nicht ausreichend mit Hilfe von den im freien Handel erhältlichen Antihistaminika behandeln. In diesem Fall ist es den Ärzten erlaubt, Patienten von gesetzlichen Krankenkassen rezeptpflichtige stärkere Medikamente zu verschreiben. Bei der Behandlung wird zu Anfang einer Allergie stets lokal gegenbehandelt. Reichen lokale Mittel gegen die Reizung nicht aus oder treten die Reizsymptome gestreut auf, werden Tabletten zur Gesamtbehandlung empfohlen. Antihistaminika sowie die Allergie selbst machen den Patienten in der Regel müde.

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